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Rhythmus - Ritual - Essen - Training

Liebe Qigong- und Tai Chi- Übende,

 

am Wochenende gab es beim Frühstück auf dem Schlüßhof eine größere Diskussion zum Thema Essen (und Gewichtsreduktion). Im Fernsehen gibt es wohl Montag abends eine Serie im NDR, die ernährungsmedizinische Erfolge von teilweise schwer erkrankten Menschen präsentiert.


Die Erfahrung lehrt:

  • Bist Du wenig krank, veränderst Du wenig und nimmst wenig Medizin.
  • Bist Du etwas mehr krank, veränderst Du etwas mehr und bist bereit, mehr Medizin zu nehmen.
  • Bist Du sehr krank, bist Du bereiter viel zu verändern und viel Medizin zu nehmen.

 

Höre einfach einmal in Dich rein und wenn Du spürst, es wäre an der Zeit, etwas zu verändern, dann folge Deinem Herzen: Pflege Deine Qi-Energie solange Du sie hast.

 

Denn im Hintergrund scheint mir eher das größere Thema zu sein, wie die gewohnten alltäglichen Routinen mit einem persönlich gesünderen Rhythmus zu versehen.  Beginne in kleinen Schritten, dann kann es leichter, stressfreier gelingen.

 

Ja, es ist gut 3-4 Stunden vor der Bettruhe zuletzt zu essen.

Ja, es ist gut die letzte Mahlzeit eher arm an Kohlenhydrate oder frei von Kohlenhydraten zu sich zu nehmen.

Ja, es ist gut in DEINEM Rhythmus in acht Stunden DEINER Wachheit zu essen und 16 Stunden den Körper frei von Nahrungszufuhr zu halten.

Ja, Wasser geht immer.

Ja, Qigong konstant trainiert mindert bei vielen Übenden den Appetit, da auch die Entspannung, die Routine im Rhythmus von Atmung und Bewegung dazu dienlich ist. 

Ja, probiere einfach, wie Du ungesunde Gewohnheiten verlassen kannst und ein gutes Gefühl zum Abend entwickelst, so dass Du zur letzten Mahlzeit und zum späten Abend keine Hungerattacken bekommst. Also dementsprechend am Tage mehr gut isst und mehr Qigong trainierst.

 

Ja, die westliche Ernährungsmedizin, darf nicht unbeachtet bleiben: Hier für Euch eine Rezeptbibliothek.

Suche Dir doch zunächst nur ein Frühstücksvariante, ein bis zwei  Zwischenmahlzeit, zwei bis drei verschiedene Mittagsmahlzeiten und 1-2 verschiedene letzte Tagesmahlzeiten heraus und schaue wie Du damit über die ersten 14 kommst. Dann hast Du mit vielleicht wenig Aufwand, sehr viel für Diich getan!

Ja ein guter gesunder Essenrhythmus und regelmäßige Qigong-Trainingsrituale stärken Deine Ressourcen und mindern Deine Stressanfälligkeiten.

 

Viele Grüße sende ich Euch aus Berlin-Lichterfelde.
Thomas

 

Wer noch mit Schlafstörungen versehen ist, lese bitte dazu bitte unsere Artikel.

Dem biologischen Rhythmus folgt nicht nur unsere Wach- und Schlafzeit; auch der Energie-Stoffwechsel ist im Lauf des Tages unterschiedlich aktiv. Man weiß zum Beispiel, dass die Fettverbrennung nachts verstärkt abläuft, während die Kohlenhydrate „liegen bleiben“. Eine Empfehlung lautet daher, drei Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr zu essen

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